Femme enceinte rousse assise en tailleur sur un lit blanc, les yeux fermés, main droite sur la poitrine et main gauche sur le ventre, pratiquant une respiration consciente dans une chambre lumineuse avec coussins et plante à proximité.

Chronische Atemwegserkrankungen, wie z. B. die Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) und Asthma, können die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Zu den Hauptproblemen, mit denen Patienten konfrontiert sind, gehört das Auftreten von Exazerbationen, d. h. plötzlicher Symptomverschlimmerungen. Eine wirksame Kontrolle solcher Episoden trägt zur Begrenzung ihrer Auswirkungen und zur Aufrechterhaltung einer größeren Unabhängigkeit im Alltag bei.

Exazerbationen verstehen und erkennen

Exazerbationen äußern sich durch folgende Anzeichen:

  • zunehmende Kurzatmigkeit
  • häufigeres und produktives Husten
  • Engegefühl in der Brust
  • vermehrte Müdigkeit und Verminderung der Fähigkeit zur Ausführung der Aktivitäten des täglichen Lebens
  • in manchen Fällen Fieber oder eine Atemwegsinfektion als Begleiterscheinung

Bei Auftreten der ersten Symptome schnell handeln

Sobald sich die Symptome verschlimmern, müssen die richtigen Maßnahmen ergriffen werden:

  • Einnahme des Notfallmedikaments: Inhalative Bronchodilatatoren und, falls verordnet, orale Glukokortikoide
  • Anpassung des Tagesablaufs: Übermäßige Anstrengungen vermeiden und Ruhephasen den Vorrang einräumen.
  • Steuerung der Atmung: Die Presslippenatmung praktizieren, um die Kurzatmigkeit zu lindern.
  • Überprüfung der Sauerstoffversorgung: Bei einer Sauerstofftherapie auf einen angemessenen Durchfluss achten.
  • Überwachung der Alarmzeichen: Sollte sich die Situation nach Anwendung der Behandlungsmaßnahmen nicht bessern, unverzüglich einen Arzt aufsuchen.

Exazerbationen täglich vorbeugen

Ein präventiver Ansatz ermöglicht die Verringerung der Häufigkeit und des Schweregrads der Exazerbationen:

  • Einhaltung der Basistherapie: Die verordneten Bronchodilatatoren und Entzündungshemmer einnehmen.
  • Vermeidung auslösender Faktoren: Tabak, Umweltschadstoffe, Allergene, Atemwegsinfektionen
  • Einführung einer gesunden Lebensweise: Eine angemessene körperliche Betätigung ausüben und auf eine ausgewogene Ernährung achten.
  • Impfung: Sich der Grippeschutzimpfung und Pneumokokkenschutzimpfung unterziehen.
  • Anwendung von Atemübungen: Mithilfe der Atemphysiotherapie die Lungenkapazität erweitern.

Psychische und soziale Auswirkungen bewältigen

Das Leben mit einer chronischen Atemwegserkrankung kann emotional anstrengend sein. Folgende Strategien dienen der Verbesserung des psychischen Wohlbefindens:

  • Begleitung durch einen Physiotherapeuten, einen Psychologen oder eine Selbsthilfegruppe
  • Aufrechterhaltung eines aktiven Soziallebens: den Alltag entsprechend anpassen, um den Kontakt zu Angehörigen und Freunden zu bewahren.
  • Stressmanagement: Entspannungstechniken, Sophrologie und Meditation können heilsam sein.

Der richtige Umgang mit Exazerbationen bei COPD und Asthma beruht auf dem schnellen Erkennen der Anzeichen, einer angemessenen Behandlung und einer effizienten Prävention. Durch die Einleitung der richtigen Maßnahmen und eine angepasste Lebensweise kann die Lebensqualität verbessert und die Auswirkung der Krankheit auf den Alltag begrenzt werden.