Rezept: Salbeipesto

Zutaten für 3 bis 4 Personen

  • 20 große Salbeiblätter (15 bis 18 g)
  • 2 Handvoll Basilikum
  • 5 Pfefferminzblätter (nach Geschmack)
  • 2 Esslöffel Pinienkerne (25 g)
  • 2 Esslöffel geriebener Parmesan (15 g)
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz und Pfeffer
  • 8 Esslöffel Olivenöl

Zubereitung

  1. Die Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne ohne Zugabe von Fett rösten.
  2. Aus der Pfanne nehmen, auf einem saugfähigen Küchenpapier ausbreiten und auskühlen lassen.
  3. Ungefähr 20 große, weiche Salbeiblätter entnehmen, abspülen, leicht trocken tupfen und in dünne Streifen schneiden.
  4. Ebenso mit dem Basilikum verfahren.
  5. Falls greifbar, ebenfalls ein paar Minzblätter klein hacken.
  6. Den Parmesan reiben.
  7. In einem Mörser oder mithilfe eines Stabmixers die Pinienkerne zusammen mit einem Esslöffel Olivenöl fein pürieren.
  8. Nacheinander den Parmesan, die Kräuter, eine zerdrückte Knoblauchzehe und ein wenig Olivenöl hinzufügen, alles zu einem Salbeipesto vermischen und darauf achten, dass es nicht zu dickflüssig wird.
  9. Zum Schluss das Salbeipesto mit Salz und Pfeffer würzen.
  10. Genießen Sie dieses Pesto mit frisch gekochten Nudeln, italienischen Gnocchi oder als Kräuterpaste auf einem frisch gebratenen Fisch- oder Hühnerbrustfilet.
  11. Außerdem eignet sich dieses würzige Pesto als Aufstrich für getoastete Brotscheiben, die in Form von kleinen Schnittchen als Vorspeise gereicht werden.

Salbei

Alles Wissenswerte über Salbei

Der Salbei, eine Pflanzengattung aus der Familie der Lippenblütler, ist nicht nur für seine Heilkräfte bekannt, sondern wird auch in der Küche eingesetzt oder als Zierpflanze angebaut. Die lateinische Bezeichnung „Saliva“, die denselben Wortstamm hat wie das Verb „salvare“ (retten), bedeutet wörtlich „rettende Pflanze“.

Heimisch war der Salbei ursprünglich in Südeuropa und im Mittelmeerraum, wo er auch heute noch hauptsächlich angebaut wird.

Saison

Die Freilandernte des frischen Salbeis erstreckt sich von Mai bis September.

Aroma und Verwendung

Salbei hat ein sehr intensives, würziges und leicht herbes Aroma.

Idealerweise wird er zusammen mit den anderen Zutaten des jeweiligen Gerichts gegart, denn bei hohen Temperaturen verliert er seinen leicht bitteren Geschmack.

Verwenden Sie Salbei sparsam, andernfalls könnte sein intensives Aroma zu aufdringlich werden. Die goldene Regel lautet: Weißes Fleisch und leichte Speisen harmonieren gut mit einer kleinen Menge, während rotes Fleisch und gehaltvolle Gerichte etwas mehr vertragen können. Probieren Sie selbst aus, was Ihrem Geschmack entspricht.

Salbei passt ebenso hervorragend zu weißem Fleisch, Geflügel und Fisch. Darüber hinaus verleiht er in fein gehackter Form hellen und dunklen Saucen und Schmorgerichten eine besondere Note.

Antibakterielle und antimykotische Eigenschaften

Salbeiblätter sind reich an ätherischen Ölen, insbesondere an Thujon, Cineol und Campher, sowie an Tanninen, Triterpenen, Flavonoiden und Steroiden. Diese Bestandteile verleihen ihm antibakterielle und antimykotische Eigenschaften, welche die Vermehrung bestimmter Mikroorganismen eindämmen können.

Linderung von Husten und Halsschmerzen

In Form von Salbeitee kann er Irritationen des Rachens beruhigen und Husten lindern. Traditionell wird er zur Therapie von Halsschmerzen eingesetzt, insbesondere dank seiner entzündungshemmenden Eigenschaften.

Entzündungshemmende und krampflösende Wirkung

Außerdem besitzt Salbei entzündungshemmende und krampflösende Eigenschaften, die zur Beruhigung von Magen-Darmkrämpfen und bestimmten Entzündungen beitragen können. In diesem Sinne wird er traditionell mit einer beschwerdefreien Verdauung in Verbindung gebracht.

Förderung der Verdauung und Gallenproduktion

Die im Salbei enthaltenen Bitterstoffe und ätherischen Öle fördern die Gallenproduktion und unterstützen auf diese Weise die Verdauung, insbesondere die Fettverdauung.

Eine ausgezeichnete Vitamin-K-Quelle

Salbei ist reich an Vitamin K, das für die einwandfreie Funktion des Organismus unverzichtbar ist. Es spielt insbesondere eine Rolle bei der Herstellung von Proteinen, die für die Blutgerinnung mitverantwortlich sind, sowie bei den Vorgängen der Gerinnungsförderung und -regulation.